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27.11.2020

STIFTEN GEHEN

Mit Stiftern im Gespräch

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Es gibt sie zu Tausenden und seit Jahrhunderten: Stiftungen. Jede Stiftung trägt die persönliche Handschrift des Stifters – sie spiegelt das wider, was der Stifter erlebt oder durchlebt hat, was ihn prägt oder was er im Leben vermisst. Stifter wollen der Gesellschaft etwas zurückgeben. Sie haben konkrete Vorstellungen davon, wie etwas verbessert werden kann oder wollen etwas stärken, was ihnen selbst guttut. Sie sind »am Leben interessiert« und wollen über ihr eigenes Leben hinaus für die Gesellschaft wirken.

»Stiften gehen« ist ein Talkformat auf Hope TV, dessen Titel auf das Thema der Sendung hinweist: Es geht um Stiftungen und das Gespräch mit Menschen, die aus freien Stücken etwas gestiftet haben. Wer sind diese Menschen, die freiwillig ihr Privatvermögen für einen guten Zweck verschenken? Was motiviert sie? Warum wurde welcher Stiftungszweck gewählt? Diesen und vielen weiteren Fragen gehen die beiden Moderatoren Katrin Tönshoff und Marc Naumann in ihrer 30-minütigen Sendung nach. Zahlen, Daten und Fakten sind ebenso gefragt wie die Beweggründe der Stifterpersönlichkeit.

Stiftungen sind ein besonderes Beispiel dafür, wie Menschen organisiert Verantwortung für das Gemeinwohl übernehmen können. 

Das vor 2500 Jahren verfasste Bibelwort »Suchet der Stadt Bestes!« beschreibt, was der eigenen Stadt zugute kommt und wie gemeinsam Verantwortung für das Gemeinwohl der Gesellschaft übernommen werden kann.

Der Stadt »Bestes« ist ihr – um das hebräische Wort zu benutzen – »Schalom«, ihr Heil. Im Hebräischen steht in Jeremia 27 Vers 7 gleich dreimal das Wort »Schalom«: Sucht den »Schalom« der Stadt, in die ich euch habe wegführen lassen, und betet für sie zum HERRN; denn wenn in ihr »Schalom« herrscht, lebt auch ihr im »Schalom«. In einer moderneren Bibelübersetzung lautet es so: »Setzt euch ein für den Frieden und das Wohlergehen Babels, wohin ich euch als Verbannte geschickt habe. Betet für das Wohlergehen der Stadt – denn wenn die Stadt, in der ihr gefangen gehalten werdet, Frieden hat, habt ihr auch Frieden.«

Das »Beste«, das »Schalom«, von dem hier die Rede ist, ist demnach spürbar und sozial. Dahinter steckt im Allgemeinen das Wohlergehen, die Gesundheit, das Glück … Frieden und Ruhe – also die Ausgewogenheit der Gesamtsituation aller Lebensumstände. Die Erfahrung zeigt, dass je mehr man sich gemeinsam um das Wohlergehen sorgt, desto stärker wächst darin die Gestaltungskraft.

So möchte auch die »Hope Media Europe Stiftung«, eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts, über ihr gesellschaftliches Wirken informieren und für das Stiften begeistern. 

Das Talkformat »Stiften gehen« verbindet die persönliche Geschichte des Stifters mit werteorientierten Fragestellungen zum Wohlergehen der Gesellschaft. Letztendlich lebt die Verantwortung für das Gemeinwohl von unser aller Kreativität, Hingabe und auch finanziellen Großzügigkeit. Jede helfende Hand und jede regelmäßige Spende zählt und trägt dazu bei, unsere Gesellschaft in christlichem Sinn mitzugestalten. Deshalb gehen wir jeden Mittwoch um 20:15 Uhr auf Hope TV stiften.

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Autor: Marc Naumann

Vorstand der Hope Media Europe Stiftung

Artikel-Bildnachweis: Hope Media Archiv