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Hope Magazin - April / Mai 2019

Ostern – Zeit für einen Neustart?

Liebe Leserin, lieber Leser!

Die einen denken an ihren geschundenen Rücken, andere an ein schwer zu lösendes Problem. Doch eine dritte Gruppe lässt Ehrfurcht in ihren Gesichtszügen erkennen, wenn sie mit dem Wort »Kreuz« konfrontiert wird.

Ich kann mich noch sehr gut an die Fahrten zu unseren Verwandten erinnern. Damals sind wir zum Verwandtenbesuch auf einer kurvenreichen, stark frequentierten Bundesstraße gefahren, die den Norden mit dem Süden Österreichs verbunden hat. Entsprechend lange haben wir Kinder diese »Weltreise« empfunden. Damit keine Langeweile aufkommt, haben wir Kinder unter anderem die Kreuze am Straßenrand gezählt. Bis heute hält man in Österreich an der Tradition fest, vor Allerheiligen weiße Kreuze nach tödlichen Verkehrsunfällen zum Gedenken an die Opfer und als kleine Mahnmale an den entsprechenden Straßenrändern aufzustellen.

Unter den vielen Kreuzen, mit denen ich konfrontiert werde, hat besonders ein (1) Kreuz überragende Bedeutung bekommen. Es geht um das Kreuz, an dem Jesus für uns Menschen starb. Und doch wird der schreckliche Kreuzestod Jesu von einem anderen Ereignis überstrahlt: »Das Grab ist leer! Der Gekreuzigte lebt!« Deshalb erinnert uns dieses Kreuz nicht nur an einen tragischen Tod, wie bei den Unfallopfern, sondern lässt uns auf eine Auferstehung und ein kommendes ewiges Leben warten. Sich mit diesem Kreuz zu beschäftigen, hat nichts mehr mit Zeitvertreib oder Tradition zu tun. Es ist die beste Investition für eine Zukunft , in der nie wieder irgendwo ein Kreuz als Mahnmal aufgestellt werden muss.

Herzlichst Ihr

Pierre Intering

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Autor: Pierre Intering

Chefredakteur

Artikel-Bildnachweis: borchee – iStock