Artikel aus dem Hope Magazin

01.03.2022

Kleine Kräuterkunde

ACH DU GRÜNE NEUNE - Von wilden Kräutern, guten Gewohnheiten und einem fröhlichen Lied

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Ein bis zwei Gläser Wasser trinken, bewusste dankbare Gedanken und Tau treten gehören für Ruth Pfennighaus zum Start in den Tag. Ein fröhliches Lied und ein gutes Wort für die Seele genießen sie und ihr Mann Dietmar ebenso wie ein leckeres vollwertiges Frühstück.

„Das sind die guten Gewohnheiten, die für mich wichtig geworden sind“, erzählt die Kräuterfrau fröhlich, „jeder sollte seine eigenen Gewohnheiten finden – einfach ausprobieren.“

Voller Begeisterung teilt Ruth Pfennighaus ihr Wissen in Seminaren im Gesundheitshaus Marburg, das sie gemeinsam mit ihrem Mann führt. Die ganzheitliche Sicht ist ihnen dabei sehr wichtig. Nicht alles auf einmal wollen, lieber nach und nach ins Leben integrieren.

Wie wäre es beispielsweise, gute Gewohnheiten auszuprobieren und im Jahresablauf zu etablieren. Dabei wird mal das eine, mal das andere Organ gestärkt. Wichtig für unsere Gesundheit ist die Entgiftung von Leber, Niere und Darm, aber auch der Lunge.

Wem etwas „an die Nieren geht“, sollte vielleicht seiner Niere etwas Gutes tun. Die Brennnessel gehört zu den Kräutern, die die Niere schützen und entzündungshemmend wirken.

Wer seinen Darm stärken möchte, kann Intervallfasten machen oder sich basisch ernähren, jeweils ein bis zwei Wochen lang. Und die Lunge entgiftet ein schöner Abendspaziergang, am besten im Wald, bei dem man bewusst tief ein- und ausatmet.

Auf der Suche nach wilden Kräutern

„Bewegung und frische Luft tun uns sowieso gut. Da kann man gleich die Augen offenhalten und eine schöne Kräuterwiese suchen,“ empfiehlt Ruth Pfennighaus. Darauf achten, dass die Wiese nicht gedüngt wird und keine „Hundewiese“ ist. Alternativ im Garten eine „wilde Ecke“ stehen lassen oder auf dem Balkon in einem Blumenkasten Wildkräuter ziehen.

Dabei braucht es nicht viele verschiedene Kräuter. Wer sich mit der „grünen Neune“ beschäftigt und sie in seinen Alltag integriert, hat eine wertvolle Basis für seine Gesundheit. Zur „grünen Neune“ gehören Brennnessel, Löwenzahn, Spitzwegerich, Schafgarbe, Gundelrebe, Giersch und Gänseblümchen. „Nur essen, was wir kennen“ ist dabei ein wichtiger Grundsatz. Dann kann man bedenkenlos eine Handvoll Wildkräuter frisch essen, oder in Salat, Smoothie oder Kräuterwasser verarbeiten.

Ebenso wichtig wie die Wildkräuter, ist für Ruth Pfennighaus auch eine heilende Ernährung: „Was wir essen, kann uns gesund oder auch krank machen.“ Wohltuend für unseren Körper ist es, viel frisches Obst und Gemüse zu essen, bio und regional.

Wer ganzheitlich leben möchte, behält auch seine Seele im Blick. Ruhepausen, Dankbarkeit und das eine oder andere fröhliche Lied helfen Ruth und Dr. Dietmar Pfennighaus seit Jahren dabei.

hopetv.de/kleinekraeuterkunde 

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Autor: Gabi Pratz

Redakteurin, Hope TV